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Schweiz

Viel gelobte CH-Neuverfilmung:

Das arme Heidi, das Kind, das weder Vater noch Mutter hat, wird von der Tante zum Grossvater auf die Alp gebracht. Er soll nun für das arme Mädchen schauen, obwohl er eigentlich eher der mürrische Einsiedler ist. Mit dieser Einstiegsgeschichte gelang der Ostschweizer Schriftstellerin Johanna Spyri vor 135 Jahren ein packender Jugendroman, der bis heute die ganze Welt erobert hat.

Nun hat sich auch der Aargauer Filmregisseur Alain Gsponer diesem Stoff angenommen und zaubert uns eine liebliche, manchmal auch traurige aber immer packende Heidi-Geschichte auf die Leinwand. Eine mit viel schöner Natur, einem Heidi, das allen ans Herz wächst,  einem sperrigen Geisse-Peter, einem knorrigen Grossvater (Bruno Ganz) sowie einem "Frölein Rottenmeier", das niemand mögen kann. 

Der neue berührende Heidifilm lebt von der guten Erzählweise, den romantischen Berglandschaften sowie von den überzeugenden Schauspielern - vorab von den beiden jüngsten: Annuk Steffen (Heidi) und Quirin Agrippi (Geissenpeter). Ein Filmvergnügen für Jung und Alt.

Die Schweiz in der Zeit der Flüchtlingskrise

Am Donnerstagabend ist Regisseurin Sabine Gisiger Gast im Kino.

Im Sommer 2015 suchen 1 Million Menschen auf der Flucht Schutz in Europa. 40'000 schaffen es bis in die Schweiz. Andreas Glarner, Gemeindepräsident der reichen Aargauer Gemeinde Oberwil-Lieli, will ein Exempel statuieren und weigert sich, in seinem Dorf 10 Flüchtlinge aufzunehmen. Johanna Gündel, Studentin und Tochter eines lokalen Gemüsebauern, organisiert mit der IG Solidarität den Widerstand gegen diese Nein-Politik. Die Grüne Regierungsrätin Susanne Hochuli, die für die Unterbringung der Asylsuchenden im Aargau zuständig ist, befürchtet, dass uns Ängste und ideologische Debatten davon abhalten, kluge Lösungen zu finden. 

Ausgehend von den Ereignissen in Oberwil-Lieli erzählt der hochaktuelle Dokumentarfilm der Zürcher Regisseurin Sabine Gisiger («Yalom's Cure», «Dürrenmatt») von der Schweiz in Zeiten der sogenannten Flüchtlingskrise - davon, was dieses Land in der Mitte Europas war, sein will oder werden könnte.

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