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Schweden

Der 100jährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
Es ist, wie es ist, und wie’s kommt, so kommt’s.

Allan Karlsson hat Geburtstag. Er wird 100 Jahre alt. Eigentlich ein Grund zu feiern. Doch während sich der Bürgermeister und die lokale Presse auf das Spektakel vorbereiten, hat der Hundertjährige ganz andere Pläne: er verschwindet einfach aus dem Altersheim. Während seiner Reise kommt er erst zu einem riesigen Vermögen, findet neue Freunde und trifft auf Ganoven, bevor er sich mit Elefantendame Sonja auf den Weg nach Indonesien macht. All das ist für Allan aber nichts Besonderes mehr, hat er doch die letzten 100 Jahre massgeblich dazu beigetragen das politische Geschehen in der Welt unbewusst auf den Kopf zu stellen…

Die kurzweilige, schwarzhumorige Komödie nach dem Weltbestseller von Jonas Jonasson erzählt von einer urkomischen Flucht und zugleich die Lebensgeschichte eines eigensinnigen Mannes.

Turist
Grossartige Satire über das männliche Ego

Eine junge schwedische Familie macht Skiurlaub in den französischen Alpen. Die Sonne scheint, die Pisten sind fantastisch, der Blick spektakulär. Aber als während einer Mittagspause im Bergrestaurant eine Lawine abgeht, verwandelt sich das faszinierende Naturschauspiel innert Sekunden in eine scheinbar lebensgefährliche Situation. Während die Mutter instinktiv versucht, die Kinder zu beschützen, reagiert auch der Vater instinktiv – und ergreift panikerfüllt die Flucht…. Und auch wenn die Lawine kurz vor dem Restaurant stoppt, so wird nichts mehr sein wie vorher: Die Familie wird in ihrem Kern erschüttert. Die Kinder streiken, die Ehe kriselt und der Vater muss schwer mit seiner mangelnden Courage und seiner angeschlagenen Männlichkeit kämpfen.

Der auf dem Filmfestival in Cannes gefeierte TURIST seziert meisterhaft die Rollenbilder der modernen Familie. Dabei schafft es Regisseur Ruben Östlund immer wieder, mit trockenem nordischen Humor die Dramatik aufzubrechen und eine bissige Komödie zu inszenieren.

Wird ohne Pause gezeigt

Halla Halla
„HallåHallå“ ist eine warmherzige und turbulente Komödie

Disa (Maria Sid) und ihr Mann haben sich getrennt. Doch während er jetzt mit einer Jüngeren zusammen ist und sich komplett neu erfindet, ist Disa immer noch die alte: eine energische Mutter und Krankenschwester mit einem grossen Herz und Hintern, die sich für ihr Umfeld aufopfert. Dann aber kommt auch endlich in ihr Leben Schwung: Mit einem libertären Patchwork-Vater, der Kinder von zig unterschiedlichen Frauen hat und ihr zeigt, dass man auch noch ganz anders leben kann. Und mit einer miesepetrigen Patientin, die sie eine wichtige Lektion lehrt: Man sollte öfter nur an sich denken!

„Halla Halla“ ist eine warmherzige und turbulente Komödie über Liebe und Neuanfang in der Mitte des Lebens. Mit Mut zum Slapstick und starken Gefühlen und voll Vertrauen auf die Kraft der Güte - von Maria Blom, der Expertin für echte Frauencharaktere in heiklen Lebenslagen, herrlich auf den Punkt gebracht. Mit ZURÜCK NACH DALARNA! hat sie das Kinopublikum schon einmal erobert - und nun mit HALLÅHALLÅ beim Filmfest Hamburg und den Nordischen Filmtagen auch die Publikumspreise gewonnen!

Die langersehnte Fortsetzung des großen Kino-Erfolges „Wie im Himmel“

Die Kirche von Ljusåker ist mal wieder leer. In seiner Verzweiflung greift Pastor Stig immer häufiger zum Hochprozentigen, bis ihm eine unorthodoxe Idee kommt: Die quirlige Sängerin Lena soll das Erbe ihrer grossen Liebe, dem verstorbenen Stardirigenten Daniel, antreten: vor ein paar Monaten hat er den Chor von Ljusåker mit seiner Leidenschaft beflügelt. Durch ein fantastisches Jubiläumskonzert wäre eine volle Kirche garantiert. Kirchenbänke raus, Musik und Tanz hinein und Händels „Halleluja“ modern interpretiert: Mit ihren unkonventionellen Ideen bezaubert Lena zwar den Restaurator Axel, verwirrt jedoch die Dorfbewohner und bringt den Kirchenrat gegen sich auf. Doch die willensstarke junge Mutter tut alles, um ihre eigene Stimme zu finden und sich damit Gehör zu verschaffen.

Eine bewegende und humorvolle Geschichte über Liebe, Tanz, Musik und deren Macht, Menschen zu verwandeln. „Wie auf Erden“ ist eine unabhängige Fortsetzung des Oscar-nominierten Riesenerfolgsfilms „Wie im Himmel“.

„Wie auf Erden“ feiert das Leben – ein Plädoyer für die Kraft des freien Willens, der Gemeinschaft und der alle Grenzen überwindenden Musik.

Borg gegen McEnroe – das Tennis-Duell der Sportgeschichte als Film

Wimbledon, 5. Juli 1980: In einem der legendärsten Tennis-Duelle der Sportgeschichte stehen sich die beiden Tennis-Profis Björn Borg und John McEnroe im Final gegenüber. Der 24-jährige Schwede (Sverrir Gudnason), die Nummer eins der Weltrangliste, fühlt sich müde und ausgebrannt. Der 20-jährige New Yorker (Shia LaBeouf) will ihn unbedingt schlagen. In einem der spannendsten Matches der Tennis-Geschichte liefern sich die beiden Kontrahenten einen nervenaufreibenden Abnützungskampf um jeden Punkt.

„Wir sind ausserordentlich stolz, das ZFF erstmals mit einer schwedischen Produktion eröffnen zu dürfen. ‚Borg/McEnroe‘ ist einer der am meisten erwarteten Filme des Jahres, der die Kinogänger weltweit begeistern wird“, betonen die ZFF-Co-Direktoren Nadja Schildknecht und Karl Spoerri. „‘Borg/McEnroe‘ ist definitiv nicht nur ein Film für Tennis-Fans, sondern ein spannendes Kinoerlebnis für alle.“

Bewegende Geschichte der bekanntesten Jugendschriftstellerin

Heute kennen wir sie als die meist übersetzte Kinderbuchautorin der Welt: Astrid Lindgren, die Erfinderin von Pippi Langstrumpf oder Räubertochter Ronja. Der Film "Astrid" erzählt nun die Geschichte dahinter: Vom Teenager Astrid (Alba August) welche 1920 unbeschwert im schönen Småland bei ihren religiösen Eltern auf dem Land lebt, wo sie ihre Geschwistern mit ausgefallenen Witzen und Geschichten unterhält. Der charismatische Zeitungsredakteur Blomberg (Henrik Rafaelsen) erkennt ihr erzählerisches Talent und stellt sie als Praktikantin ein. Bald verfasst Astrid ihre eigenen Texte für die Lokalzeitung "Vimmerby Tidning". Als er sich Hals über Kopf in sie verliebt, beginnen die beiden eine Affäre und Astrid wird ungewollt schwanger. Blomberg ist noch verheiratet und befindet sich mitten in der Scheidung. Die Schwangerschaft muss vorerst geheimgehalten werden, alles andere wäre ein Skandal. Weil Astrid keine Schande über ihre Familie bringen möchte, verlässt sie ihr Elternhaus und geht nach Kopenhagen, um ihren Sohn Lasse dort heimlich zur Welt zu bringen und ihn in der Obhut der Pflegemutter Marie (Trine Dyrholm) zurückzulassen. Doch die Trennung von ihrem Kind setzt der jungen Mutter schwer zu. Dank dem herausragenden Spiel von Alba August erleben die Zuschauer die schweren Jahre, welche Astrid Lindgren nachhaltig prägten.