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Japan

AN - Von Kirschblüten und roten Bohnen
„An - Von Kirschblüten und roten Bohnen“ ist bezauberndes Kino voller Sinnlichkeit, Weisheit und Anmut

Tokio, Zeit der Kirschblüte. Sentaro (Masatoshi Nagase) steht wie jeden Tag in seiner winzigen Bäckerei, als die betagte Tokue (Kirin Kiki) vorbeikommt. Sie möchte als Aushilfe anfangen. Sentaro reagiert ablehnend - bis er Tokues An, eine traditionelle süsse Bohnenpaste, probiert. Diese ist so unbeschreiblich gut, dass der Bäcker sofort alle Bedenken über Bord wirft und die Frau einstellt. Bald entsteht zwischen Tokue und Sentaro, die beide ein Geheimnis haben, eine Freundschaft. Und das Geschäft erblüht - denn die An-Zubereitung ist für Tokue nicht einfach eine Arbeit. Vielmehr zeigt sich darin ihre tiefe Verbundenheit mit der Natur und ihr Respekt vor dem Leben...

Die mehrfach ausgezeichnete japanische Regisseurin Naomi Kawase hat sich mit Filmen wie „Mogari no mori“ und „Still the Water“ international einen Namen gemacht. In ihrem neusten Meisterstück erzählt sie eine ergreifende Geschichte über zwei ganz unterschiedliche Menschen, übers Kochen als poetisches Ritual, über Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit. «An - Von Kirschblüten und roten Bohnen» ist bezauberndes Kino voller Sinnlichkeit, Weisheit und Anmut.

Ein berührender Film über die Bedeutung von "Familie" in Japan

Nach einer erfolgreichen Diebestour durch Lebensmittelgeschäfte entdecken Osamu und sein Sohn Noboyo im winterlichen Tokyo ein halbverfrorenes, verlassenes Mädchen auf einer Terrasse. Offensichtlich wird die Kleine von ihren Eltern stark vernachlässigt, was Osamu veranlasst sie mitzunehmen. Obwohl die fünfköpfige Familie in einer kleinen Wohnung am Rande des Existenzminimums lebt, nimmt sie Yuri bei sich auf, gibt ihr Kleidung und etwas Warmes zu essen. Eine unbeschwert fröhliche Idylle entfaltet sich, bis ein Unfall das Geheimnis dieser Familie ans Tageslicht bringt.

Nach den Erfolgsfilmen «Like Father, Like Son» und «Nobody Knows» hinterfragt der japanische Regisseur Kore-eda Hirokazu in seinem neuen Film auf berührende Weise die Bedeutung von Familie. «Shoplifters» wurde am Filmfestival in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet.

Wenn Jungs verwirren und Gespräche fehlen: beeindruckende Studie!

Die alleinerziehende Mutter Saori macht sich grosse Sorgen um ihren Sohn Minato. Er wirkt ständig bedrückt und verhält sich äusserst ungewöhnlich.

Im Badezimmer schneidet er sich die Haare ab, und seine neusten Zeichnungen sind verstörend. Saori muss mit Erschrecken feststellen, dass ein Lehrer für Minatos merkwürdiges Verhalten verantwortlich ist. Angeblich hat dieser seinem Schüler gesagt, er habe das Hirn eines Schweines. Doch es kommt sogar noch schlimmer.

Als Saori bei ihrem Sohn eine Wunde an dessen Ohr entdeckt und erfährt, dass der Lehrer gegen- über Minato gar physische Gewalt anwendet, reicht es ihr. Sie stürmt in die Schule und verlangt ein Gespräch mit der Schuldirektorin sowie dem verantwortlichen Lehrer Michitoshi Hori. Dieses verläuft jedoch völlig anders, als Saori sich es vorstellt.

Anstatt die Probleme ernsthaft zu diskutieren, ent- schuldigen sich die Lehrpersonen mehrfach bei Saori. Auf ihre konkreten Fragen wollen sie jedoch nicht eingehen. Als auf einmal Minato selbst beschuldigt wird, seinen Mitschüler Yori tätlich angegriffen zu haben, nimmt die Geschichte eine völlig neue Wendung.

Nach der Goldenen Palme 2018 für «Shoplifters» sowie seinen Filmen in Frankreich («La vérité») und Südkorea («Broker»), kehrt Meisterregisseur Kore-eda Hirokazu mit «Monster» nach Japan zurück – einer berührenden Geschichte, die beim letzten Filmfestival in Cannes für das Beste Drehbuch ausgezeichnet wurde.

Poetischer Film über das Leben eines japanischen Toiletten-Putzers

Hirayama reinigt öffentliche Toiletten in Tokio. Er scheint mit seinem einfachen, zurückgezogenen Leben vollauf zufrieden zu sein und widmet sich abseits seines äusserst strukturierten Alltags seiner Leidenschaft für Musik, die er von Audiokassetten hört, und für Literatur, die er allabendlich in gebrauchten Taschenbüchern liest.

Durch eine Reihe unerwarteter Begegnungen kommt nach und nach eine Vergangenheit ans Licht, die er längst hinter sich gelassen hat.

«Perfect Days» ist eine tief berührende und poetische Betrachtung über die Schönheit der alltäglichen Welt und die Einzigartigkeit eines jeden Menschen.

Der bekannte deutsche Regisseur Wim Wenders verschlägt es mit diesem Film nach Japan, wo er an die grossen Klassiker wie «Der Himmel über Berlin» anknüpfen kann. «Perfect Days» brilliert durch seine Atmosphäre, seine überzeugenden Schauspieler und Schauspielerinnen und einem sorgfältig zusam- mengestellten Soundtrack.

Nach dem Preis für den besten männlichen Haupt- darsteller für Kōji Yakusho am Filmfestival von Cannes 2023, wurde der Film von Japan für den Oscars 2024 in der Kategorie «bester internatio- naler Film» eingereicht.

Donnerstag, 29. Februar 2024
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