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Italien

Der sensationelle Kinohit aus Italien: 5,3 Mio wollten ihn sehen!

Rom, 1946 - nach der Befreiung vom Faschismus. Delia ist die Frau von Ivano und Mutter dreier Kin- der. Zwei Rollen, in die sie sich voller Hingabe fügt. Obendrein bessert sie die Haushaltskasse mit vielen kleinen Hilfsarbeiten auf, um die Familie über Was- ser zu halten.

Ivano hingegen fühlt sich berechtigt, alle daran zu erinnern, wer der Ernährer ist. Nicht nur mit Wor- ten. Körperliche und psychische Gewalt gehören für Delia zum Alltag - bis ein mysteriöser Brief eintrifft, der ihr den Mut gibt, alles über den Haufen zu werfen und sich ein besseres Leben zu wünschen, nicht nur für sich selbst …

Mit über 5,3 Millionen Besuchern ist die Tragi- komödie der besucherstärkste Film des Jahres in Italien. Autorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin Paola Cortellesi ist eine der dynamischsten und vielseitigsten Künstlerinnen Italiens.

Ihr Regiedebüt proklamiert keinen Feminismus mit erhobenem Zeigefinger, sondern erzählt von den vielen kleinen Schritten auf dem langen Weg zur Emanzipation. Im Genre wechselt sie dabei immer wieder zwischen Drama und Komödie.

Es ist ein lakonischer, schulterzuckender Humor, mit dem die Frauen in dieser repressiven Zeit unter dem Radar tyrannischer Männer zusammenhalten, eine leichte, geradezu beiläufige weibliche Solidarität angesichts der Übermacht des Patriachats mit sei- nen überkommenen Rollenvorstellungen.

Vorstellungen, die sich bis heute halten.

Dieser Film bringt's auf den Punkt: Es ist nie zu spät, sich zu verlieben

Als der pensionierte Professor Astolfo seine Woh- nung in Rom verliert, zieht er ins noble aber herun- tergekommene Familienhaus im ländlichen Mittel- italien.

Schnell gewöhnt er sich an das facettenreiche Provinzleben und freundet sich mit einem Landstreicher, einem Koch und einem jungen Handwerker an.

Eines Tages lernt er die charmante und grosszügige Stefania kennen und sein Leben wird auf den Kopf gestellt. Von seiner treuen Gruppe ermuntert, wagt Astolfo einen mutigen Schritt.

Einfühlsamer Film mit viel Charme, Humor und noch mehr Italianità! Für nicht nur junggebliebene Rentner, die gerne von italienischem Gefühlskino schwärmen.

Witzig, überraschend: das intime Porträt über Musiker Paolo Conte

Der italienische Liedermacher Paolo Conte ist in der Musikwelt nicht mehr wegzudenken. Seine Lieder sind weltbekannt und kombinieren verschiedene Musikrichtungen wie Chanson, Jazz und Tango. Spätestens 1979 gelang ihm mit dem Album «Un gelato al limon» den Durchbruch. Seit dem begeistern seine Klassiker wie «Azzurro» sein Publikum millionenfach und sind aus der Musikgeschichte nicht mehr wegzudenken. Der Filmemacher Giorgio Verdelli befasst sich in seinem Dokumentarfilm mit dem Werdegang

von Paolo Conte, beleuchtet diesen aus verschiedenen Blickwinkeln und spricht mit Conte selbst wie auch mit Weggefährten wie Jane Birkin, Roberto Benigni und Isabella Rossellini. So zeichnet sich ein umfassendes Bild des einstigen Anwalts und Notars,
welcher seit vielen Jahrzehnten der Leidenschaft der Musik nachgeht und es immer irgendwie geschafft hat sein Privatleben mehr oder weniger vor der Öffentlichkeit zu schützen.
Giorgio Verdelli nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch Contes Leben und zu den wichtigsten Stationen seiner Karriere. Der Dokumentarfilm ist eine gekonnte Mischung aus Interviews, Recherchen und Live-Aufnahmen, welcher das Herz jedes Conte-Fans höher schlagen lässt.    

Zu diesem italienischem Kinofilm gibt's an der Kinobar vor den beiden Vorstellungen als 'menu speciale' ein Viertel Stück frische Pizza mit einem speziellen Paolo Conte-Drink!

 

 

Die überraschende und packende Trüffel-Jäger- Doku aus Italien

Tief in den Wäldern Norditaliens ist der wertvolle weisse Alba-Trüffel zu finden. Von den reichsten Genussmenschen der Welt wird er immer wieder gewünscht - aber der Trüffel bleibt für viele dennoch ein seltenes Rätsel.

Er kann nicht kultiviert oder gefunden werden, selbst von den einfallsreichsten modernen Baggern. Die einzigen Seelen auf der Erde, die wissen, wie man ihn ausgräbt, sind ein paar Hunde und ihre ergrauten menschlichen Gefährten - italienische Älteste mit Spazierstöcken und teuflischem Sinn für Humor, die nur nachts nach dem Trüffel suchen, um nicht Hinweise für andere Trüffeljäger zu geben.

Dennoch löst diese kleine Enklave von Trüffeljägern einen fieberhaften Kaufmarkt aus, der die ganze Welt umspannt. Mit beispiellosem Zugang zu den schwer fassbaren Trüffeljägern folgen die Filme- macher Michael Dweck und Gregory Kershaw diesem verrückten Zyklus vom Waldboden bis zum makellosen Restaurantteller.

Grosses italienisches Kino über Neapel der 1980-Jahre (PREMIERE)

Der 17-jährige Fabietto sucht noch seinen Platz im Leben. Immerhin sorgt seine Familie mit ihrem verschwenderischen Lebensstil, aber vor allem mit ihrer Lebensfreude immer wieder für Aufregung. Doch schon bald werden zwei Ereignisse sein Leben auf den Kopf stellen: zum einen die triumphale Ankunft von Diego Maradona in Neapel, welche ihn und die ganze Stadt mit bisher nicht gekanntem Stolz erfüllen. Zum anderen ein tragischer Schicksalsschlag, der ihn zunächst an den Rand des Abgrunds bringt aber auch neue Wege und Chancen bietet.

In seinem bisher persönlichsten Film erzählt der Meisterregisseur Paolo Sorrentino durch den Charakter Fabietto von seiner Jugend im Neapel der 1980er-Jahre mit viel Italienischer Lebens- freude und macht damit eine Liebeserklärung an seine Stadt, den Fussball und das Leben. Nicht ohne Grund erhielt «È stata la mano di dio», zu Deutsch «Die Hand Gottes», den Grossen Preis der Jury an den diesjährigen Internationalen Filmfestspielen von Venedig!

Eine ergreifende Geschichte von Vater und Sohn

John führt ein einfaches, ruhiges Leben in einer irischen Kleinstadt. Vormittags arbeitet er als Fensterputzer, den Rest des Tages verbringt er mit seinem vierjährigen Sohn Michael. Der junge Vater ist alleinerziehend, denn Michaels Mutter hat die beiden kurz nach der Geburt des Kleinen verlassen.

Doch John hat nur noch wenige Monate zu leben. Manchmal überwältigen ihn Wut und Verzweiflung. Umso inniger und kostbarer wird die Beziehung zwischen ihm und Michael. Sorgsam versucht John, die schwere Last von seinem Sohn fernzuhalten und gleichzeitig eine neue Familie für ihn zu finden. Aber weiss er überhaupt, was für Michael das Beste ist oder bei wem er glücklich sein wird?

John beginnt zu begreifen, dass er keinen rationalen Entscheid für die Zukunft treffen muss, sondern diesen Weg im Hier und Jetzt gemeinsam mit Michael gehen kann, und darin liegt auch Zuversicht und Trost.

Der Film berührt gerade durch seine Zurückhaltung – leise, aber ausdrucksstark. James Norton ist herausragend, die wahre Überraschung ist allerdings der vierjährige Daniel Lamont. Es ist deutlich zu spüren, dass die beiden Schauspieler auch hinter der Kamera harmonierten. Der Film feierte letztes Jahr seine Premiere am Filmfestival in Venedig und ist ein behutsamer, tief bewegender Film von stiller Schönheit und melancholischer Leichtigkeit.

Eine lustige und gleichzeitig traurige Reise voller Erinnerungen

Ella und John sind weg. Statt sich mit ihrer Zukunft zu befassen sind sie einfach mit ihrem alten Wohnmobil losgefahren. Ihre erwachsenen Kinder sind so verärgert wie besorgt und versuchen, die beiden zu finden. Doch John, bei dem sich zunehmend Gedächtnislücken bemerkbar machen, und die lebenspraktische Ella sind auf einer Reise, deren Ziel nur sie selber kennen: die US-Ostküste hinunter, bis zum Hemingway-Haus in Key West. Nachts sehen sich Ella und John, die seit 50 Jahren verheiratet sind, mit einem Diaprojektor Fotos aus ihrem Leben an – dabei sind es nicht nur ihre Erinnerungen, die leuchten, es ist auch ihre unerschütterliche Liebe füreinander… 

Ella und John wachsen einem sofort ans Herz – auch dank der beiden oscarprämierten Schauspiel-Stars Helen Mirren und Donald Sutherland: Sie spielen das Paar auf seiner Reise Richtung Selbstbestimmung glaubwürdig und ausdrucksstark. Der italienische Regisseur Paolo Virzì hat sich mit «La pazza gioia» und «Il capitale umano» international einen Namen gemacht. In seinem neuen Film versteht es er es wiederum meisterlich, ernste Themen in eine Geschichte voller Leichtigkeit und feinem Humor zu verpacken. «Ella & John» basiert auf einem Roman von Michael Zadoorian und ist wie das Leben selbst: voller intensiver Momente – mal traurig und wehmütig, dann wieder lustig und voller Lebensfreude.

Frühling in der Mansarde – das Fest zum Kino-Jubiläum

 

Programm

 

18:30 Uhr: Film "Cinema Paradiso"

Cinema Paradiso (1988) ist die Geschichte eines italienischen Dorfkinos. In Rückblenden erzählt der spätere Regisseur Salvatore di Vita, wie Filmvorführer Alfredo in ihm als kleinen Buben die Leidenschaft für das Kino weckt.

 

anschliessend Apéro riche

 

21:30 Uhr: Auftritt Philipp Galizia & Roman Wyss

Philipp Galizia ist schweizweit als musikalischer Erzähler ein gefragter Gast. Zusammen mit Roman Wyss am Piano entstehen bildhafte Geschichten voller Wortwitz und Liebenswürdigkeit. Sind Sie gespannt auf eine Entdeckungsreise – Kopfkino inklusive!

Preise (Ticket für den ganzen Abend inklusive Apéro riche):

Vorverkauf (nur im Kino):                       CHF 25.-

Online-Reservation und Abendkasse:      CHF 30.-

Für den Jubiläumsanlass gelten weder Gutscheine noch andere Ermässigungen.

 

Ein ironisch-melancholisches Meisterwerk

Der britische Komponist Fred Ballinger (Michael Caine) verbringt mit seinem alten Freund, dem Regisseur Mick Boyle (Harvey Keitel), ein paar Tage in einem Wellness-Hotel in den Schweizer Alpen. Die beiden sinnieren über das Leben, derweil sie mit grosser Neugier das Streben von Micks enthusiastischem Autorenpool und das verwirrende Treiben der illustren Gesellschaft um sie herum verfolgen. Während Mick noch voller Tatendrang steckt – er arbeitet gerade am Drehbuch für sein jüngstes Werk – möchte Fred in Frieden seinen Ruhestand geniessen und seine Musikkarriere hinter sich lassen. Doch da gibt es eine eminente Persönlichkeit, die ihn unbedingt nochmals als Dirigent erleben möchte.

Mit YOUTH hat Paolo Sorrentino nun in seiner eigenen charakteristischen Handschrift eine Hommage an 8 ½ geschaffen: Ein opulenter, melancholischer, parodistischer und manchmal gar selbstironischer Bilderbogen mit brillanter Starbesetzung!

Angst ist die Musik der Demokratie. Brilliant und umwerfend komisch!

Enrico Oliveri, Chef der wichtigsten italienischen Oppositionspartei, steckt vollkommen in der Krise. Zermürbt von miesen Umfragewerten und politischen Intrigen setzt er sich eines Nachts heimlich ab nach Paris, zu seiner ehemaligen Geliebten Danielle. Grosse Aufregung im Führungszirkel der Partei: Keiner weiss, wo Oliveri geblieben ist. Da hat dessen engster Mitarbeiter Andrea Bottini eine geniale Idee: Er ruft Enricos Zwillingsbruder Giovanni zu Hilfe, einen exzentrischen Philosophen, der die Stelle des Verschollenen übernehmen soll. Mit überraschenden Folgen. Giovanni findet Spass an der Sache und mischt die italienische Politik gehörig auf. Und nicht nur das: selbst die deutsche Kanzlerin kann sich seinem skurrilen Charme nicht entziehen...

Eine äusserst witzige und tiefsinnige Politsatire mit Starbesetzung, in der Valeria Bruni Tedeschi als Geliebte, Valerio Mastandrea als politischer Berater und vor allem Toni Servillo (GOMORRA, IL DIVO) in einer Doppelrolle glänzen. Nominiert für zwölf italienische Filmpreise, darunter Bester Film, Bestes Drehbuch und Bester Hauptdarsteller, überzeugt Regisseur Roberto Andò mit einer flotten Dramaturgie, liebenswerten Figuren und pfiffigen Dialogen auf ganzer Linie.

18:00 Uhr Vorstellung ohne Pause

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