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Eine ergreifende Geschichte von Vater und Sohn

John führt ein einfaches, ruhiges Leben in einer irischen Kleinstadt. Vormittags arbeitet er als Fensterputzer, den Rest des Tages verbringt er mit seinem vierjährigen Sohn Michael. Der junge Vater ist alleinerziehend, denn Michaels Mutter hat die beiden kurz nach der Geburt des Kleinen verlassen.

Doch John hat nur noch wenige Monate zu leben. Manchmal überwältigen ihn Wut und Verzweiflung. Umso inniger und kostbarer wird die Beziehung zwischen ihm und Michael. Sorgsam versucht John, die schwere Last von seinem Sohn fernzuhalten und gleichzeitig eine neue Familie für ihn zu finden. Aber weiss er überhaupt, was für Michael das Beste ist oder bei wem er glücklich sein wird?

John beginnt zu begreifen, dass er keinen rationalen Entscheid für die Zukunft treffen muss, sondern diesen Weg im Hier und Jetzt gemeinsam mit Michael gehen kann, und darin liegt auch Zuversicht und Trost.

Der Film berührt gerade durch seine Zurückhaltung – leise, aber ausdrucksstark. James Norton ist herausragend, die wahre Überraschung ist allerdings der vierjährige Daniel Lamont. Es ist deutlich zu spüren, dass die beiden Schauspieler auch hinter der Kamera harmonierten. Der Film feierte letztes Jahr seine Premiere am Filmfestival in Venedig und ist ein behutsamer, tief bewegender Film von stiller Schönheit und melancholischer Leichtigkeit.

Trauerarbeit mit Himbertörtchen und Schoggimousse

Die 19-jährige Clarissa ist fest entschlossen, den Traum ihrer verstorbenen Mutter Sarah wahr werden zu lassen: eine eigene Bäckerei im Londoner Stadtteil Notting Hill zu eröffnen.

Mit Charme und Überredungskunst holt sie erst Sarahs beste Freundin und schliesslich auch ihre exzentrische Grossmutter mit ins Boot. Geeint durch die gemeinsame Trauer stürzen sich die drei Frauen in die abenteuerliche Welt der Konfiserie. Eine englische Komödie so richtig fürs Herz!

Ein zärtlicher, lustiger und vor allem wahrer Film!

Grace (Annette Bening) und Edward (Bill Nighy) leben in einem malerischen Küstenort im Süden Englands, in der Nähe der Klippen namens «Hope Gap». Sie: eine leidenschaftliche Herausgeberin von Gedichten. Er: ein unterkühlter Geschichtslehrer an einer Highschool.

Seit 29 Jahren sind sie verheiratet. Die Ehe ist für Edward gescheitert und er beschliesst danke einer neuen Liebe sich von Grace zu trennen, weshalb er seinen Sohn ins gemeinsame Haus am Rande des englischen Küstenstädtchens bittet und seiner Frau eröffnet, sie per sofort zu verlassen.

Die Trennung macht nicht nur der zurückgezogen lebenden Grace zu schaffen, die am Boden zerstört das Ende ihrer Ehe so nicht akzeptieren kann, sondern auch dem gemeinsamen erwachsenen Sohn, der zwischen den Fronten zu vermitteln versucht. Jeder von ihnen muss sich mit Empörung, Fassungslosigkeit und Wut auseinandersetzen.

Ein zärtlicher, lustiger und vor allem wahrer Film. Denn die Antworten zu finden ist nicht einfach, der Weg zur Wiedergutmachung schwierig, doch zu guter Letzt ist es eine Geschichte von Hoffnung und Vergebung.

Mitreissender Musikfilm – nicht nur für Fans von Bruce Springsteen

1987 im von Margaret Thatcher regierten England: Javed, ein 16-jähriger britischer Junge pakistanischer Abstammung, lebt in der Stadt Luton. Sein Vater hat kürzlich seine Arbeit verloren. Auch die Skinheads in der Nachbarschaft erinnern ihn täglich an die schwierigen Zeiten, in denen er lebt. Was der junge Javed wirklich will, ist Schriftsteller zu werden, doch sein Vater heisst dies nicht gut. Als ihm ein Freund ein paar Bruce Springsteen-Kassetten leiht, verändert sich Javed, denn dessen Hymnen für die Arbeiterklasse ermutigen ihn, seine eigene Stimme als Schriftsteller zu finden. Durch die Musik von Bruce Springsteen findet er eine Möglichkeit sich auszudrücken.

A Little Chaos
Ein feinsinniger und federleichter Film

Eine Frau soll die Gärten von Versailles bauen, die neuen, prunkvollen Aussenanlagen des exaltierten Sonnenkönigs? No way! Profilierte – natürlich männliche - Mitbewerber rümpfen die Nase, als tatsächlich die hübsche, eigensinnige Gärtnerin Sabine de Barra (Kate Winslet) auserkoren wird. Mit ihrem unkonventionellen Ansatz gelingt es ihr, André Le Nôtre (Matthias Schoenaerts), den führenden Landschaftsarchitekten Ludwig des XIV. zu überzeugen, der die Verantwortung für dieses Jahrhundertprojekt trägt. Die beiden werden zu einem professionellen Power-Paar, das die Gartenarchitektur revolutioniert - und das bald mehr als nur das königliche Grün miteinander verbindet. Doch eine schwere Schuld und eine eifersüchtige Hofdame drohen das zart aufkeimende Liebesglück zu sabotieren.

Mit „Die Gärtnerin von Versailles“ erweist sich Schauspielstar Alan Rickman als einfühlsamer und sehr unterhaltsamer Regisseur. Sein Film ist eine zarte romantische Komödie über eine starke Frau, die sich in der Männerwelt des französischen Hofes durchzusetzen weiss.

Shaun das Schaf
Nach Wallace & Gromit und Chicken Run folgt...

Das Schaf Shaun treibt mal wieder - wie immer - gehörigen Unfug, woraufhin es den Bauern ungewollt in die Grossstadt verschlägt. Sofort machen sich Shaun und die Schafherde zusammen mit Hund Bitzer auf den Weg, um den Bauern zu retten. Eine ganze Schafsherde in der Grosstadt? Dies bleibt dem ortsansässigen Tierfänger natürlich nicht lange vorenthalten. Wird Shaun alles wieder geradebiegen können, oder endet er im schlimmsten Fall im Tierheim? Damit sind die Weichen für ein heldenhaftes Abenteuer gestellt…

Wir kennen Shaun das Schaf als eine mittels Stop-Motion animierte britisch-deutsche Fernsehserie von Aardman Animations. Endlich können wir Shaun auch im Kino schauen. Der Film ist eine Geschichte darüber, dass wir manchmal das Wichtigste im Leben vergessen: die Dinge, die wir haben, und die Menschen, die uns lieben, zu schätzen.

18:00 Uhr Vorstellung: ohne Pause

Pride
Perfekte Kombination von Feel-Good-Comedy und Sozialkritik

Sommer 1984. Margaret Thatcher ist an der Macht und die National Union of Mineworkers im Streik. An der Gay Pride Parade in London beschliesst eine Gruppe der Aktivisten, Geld zu sammeln, um die Familien der Minenarbeiter zu unterstützen. Allerdings gibt es da ein Problem: Die Union scheint sich zu schämen, die Unterstützung anzunehmen. Die Aktivisten lassen sich jedoch nicht  entmutigen. In einem Minibus machen sie sich auf in ein abgelegenes Minendorf im tiefsten Wales, um ihre Spenden persönlich abzugeben...

Basierend auf wahren Begebenheiten ist es ein leidenschaftlicher Film über Empathie und Solidarität, witzig und hervorragend dargeboten. Man kann versuchen, dem herzerwärmenden Film zu widerstehen, aber man wird keine Chance haben.

The hundred-foot Journey
Wenn indisches Curry auf französische Haute-Cuisine trifft...

Seine früheste Erinnerung ist der Duft von scharfem Curry. Als Hassan Haji über einem turbulenten Imbissladen in Bombay das Licht der Welt erblickt, ahnt niemand, welch grosses Talent in ihm schlummert. Erst Tausende Kilometer entfernt, in einem verschlafenen französischen Dorf, entdeckt der Junge seine Leidenschaft für die hohe Kunst des Kochens – und gerät mitten hinein in eine handfeste Restaurantfehde: Seiner indischen Grossfamilie und ihrem lebhaften Lokal schlägt die offene Verachtung der alteingesessenen Madame Mallory entgegen, die genau gegenüber einen sternedekorierten Gourmettempel führt.

Dieser charmante kulinarische Film steckt voller Düfte und Gewürze und ist eine Liebeserklärung an die Heimat, die Familie und den einfachen, unverfälschten Geschmack.

inspirierend und voller Lebensfreude

Vier Menschen treffen in der Silvesternacht zufällig auf dem Dach eines Londoner Hochhauses aufeinander. Alle mit dem gleichen Vorsatz: Martin (Pierce Brosnan), JJ (Aaron Paul), Maureen (Toni Collette) und Jess (Imogen Poots) wollen ihrem Leben ein Ende setzen. Überrumpelt von der unerwarteten Gesellschaft, springt allerdings keiner der vier Lebensmüden. Stattdessen verbringen sie den Rest der ereignisreichen Nacht gemeinsam und schliessen bei Sonnenaufgang einen Pakt: Neuer Selbstmordtermin ist der Valentinstag und bis dahin bringt sich niemand um. Es bleiben sechs Wochen, die gemeinsam überlebt werden müssen …

Mit typisch britisch-schwarzem Humor setzt Pascal Chaumeil die ungewöhnliche Geschichte und Freundschaft um vier Selbstmordkandidaten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, in Szene.

Mit viel Herz und einer Portion britischem Humor: Eine Geschichte um Schuld, Vergebung und Liebe

Als die junge Philomena Lee (Judi Dench) im katholischen Irland der fünfziger Jahre ein uneheliches Kind erwartet, wird sie von ihren Eltern verstossen und ins Kloster geschickt. Doch Philomena trifft dort nicht auf Barmherzigkeit: Sie wird von den Nonnen genötigt, ihren Sohn Anthony zur Adoption in die USA freizugeben. Fünfzig Jahre lang schweigt sie zu ihrer Vergangenheit, bis sie sich ihrer Tochter Jane anvertraut, die daraufhin den ehemaligen BBC-Korrespondenten Martin Sixsmith bittet, ihnen bei der Suche nach Anthony zu helfen. Bei ihrer Reise in die Vergangenheit stossen sie auf einen unfassbaren Skandal…

Basierend auf einer wahren Begebenheit erzählt Philomena die bewegende Geschichte einer Spurensuche und mitunter tragikomischen Reise zweier sehr verschiedener Menschen in die Vergangenheit.

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