Logo

GB

Mandela
Eine überzeugende filmische Würdigung Nelson Mandelas

Kaum ein anderer Mensch hat die Weltpolitik unserer Zeit so beeinflusst wie Nelson Mandela. Nun kommt seine aussergewöhnliche Lebensgeschichte ins Kino. Bildgewaltig wird die zutiefst persönliche Geschichte eines Mannes porträtiert, der sich konsequent allen Widerständen entgegenstellt, um für ein besseres Leben in seinem Heimatland zu kämpfen. Noch während seiner 27-jährigen Haftstrafe auf der berüchtigten Gefängnisinsel Robben Island stieg Nelson Mandela zum charismatischen Führer der Anti-Apartheid-Bewegung auf und zum weltweiten Symbol für friedlichen Widerstand.

Mandela – Der lange Weg zur Freiheit beschreibt die Entstehung einer Ikone, die die Aufhebung der Rassentrennung und eine politische Wende in Südafrika herbeiführte und ist eine Liebeserklärung an einen Menschen, der durch seinen unermüdlichen Kampf die Welt verändert hat.

Mit viel Herz und einer Portion britischem Humor: Eine Geschichte um Schuld, Vergebung und Liebe

Als die junge Philomena Lee (Judi Dench) im katholischen Irland der fünfziger Jahre ein uneheliches Kind erwartet, wird sie von ihren Eltern verstossen und ins Kloster geschickt. Doch Philomena trifft dort nicht auf Barmherzigkeit: Sie wird von den Nonnen genötigt, ihren Sohn Anthony zur Adoption in die USA freizugeben. Fünfzig Jahre lang schweigt sie zu ihrer Vergangenheit, bis sie sich ihrer Tochter Jane anvertraut, die daraufhin den ehemaligen BBC-Korrespondenten Martin Sixsmith bittet, ihnen bei der Suche nach Anthony zu helfen. Bei ihrer Reise in die Vergangenheit stossen sie auf einen unfassbaren Skandal…

Basierend auf einer wahren Begebenheit erzählt Philomena die bewegende Geschichte einer Spurensuche und mitunter tragikomischen Reise zweier sehr verschiedener Menschen in die Vergangenheit.

inspirierend und voller Lebensfreude

Vier Menschen treffen in der Silvesternacht zufällig auf dem Dach eines Londoner Hochhauses aufeinander. Alle mit dem gleichen Vorsatz: Martin (Pierce Brosnan), JJ (Aaron Paul), Maureen (Toni Collette) und Jess (Imogen Poots) wollen ihrem Leben ein Ende setzen. Überrumpelt von der unerwarteten Gesellschaft, springt allerdings keiner der vier Lebensmüden. Stattdessen verbringen sie den Rest der ereignisreichen Nacht gemeinsam und schliessen bei Sonnenaufgang einen Pakt: Neuer Selbstmordtermin ist der Valentinstag und bis dahin bringt sich niemand um. Es bleiben sechs Wochen, die gemeinsam überlebt werden müssen …

Mit typisch britisch-schwarzem Humor setzt Pascal Chaumeil die ungewöhnliche Geschichte und Freundschaft um vier Selbstmordkandidaten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, in Szene.

The hundred-foot Journey
Wenn indisches Curry auf französische Haute-Cuisine trifft...

Seine früheste Erinnerung ist der Duft von scharfem Curry. Als Hassan Haji über einem turbulenten Imbissladen in Bombay das Licht der Welt erblickt, ahnt niemand, welch grosses Talent in ihm schlummert. Erst Tausende Kilometer entfernt, in einem verschlafenen französischen Dorf, entdeckt der Junge seine Leidenschaft für die hohe Kunst des Kochens – und gerät mitten hinein in eine handfeste Restaurantfehde: Seiner indischen Grossfamilie und ihrem lebhaften Lokal schlägt die offene Verachtung der alteingesessenen Madame Mallory entgegen, die genau gegenüber einen sternedekorierten Gourmettempel führt.

Dieser charmante kulinarische Film steckt voller Düfte und Gewürze und ist eine Liebeserklärung an die Heimat, die Familie und den einfachen, unverfälschten Geschmack.

Pride
Perfekte Kombination von Feel-Good-Comedy und Sozialkritik

Sommer 1984. Margaret Thatcher ist an der Macht und die National Union of Mineworkers im Streik. An der Gay Pride Parade in London beschliesst eine Gruppe der Aktivisten, Geld zu sammeln, um die Familien der Minenarbeiter zu unterstützen. Allerdings gibt es da ein Problem: Die Union scheint sich zu schämen, die Unterstützung anzunehmen. Die Aktivisten lassen sich jedoch nicht  entmutigen. In einem Minibus machen sie sich auf in ein abgelegenes Minendorf im tiefsten Wales, um ihre Spenden persönlich abzugeben...

Basierend auf wahren Begebenheiten ist es ein leidenschaftlicher Film über Empathie und Solidarität, witzig und hervorragend dargeboten. Man kann versuchen, dem herzerwärmenden Film zu widerstehen, aber man wird keine Chance haben.

Shaun das Schaf
Nach Wallace & Gromit und Chicken Run folgt...

Das Schaf Shaun treibt mal wieder - wie immer - gehörigen Unfug, woraufhin es den Bauern ungewollt in die Grossstadt verschlägt. Sofort machen sich Shaun und die Schafherde zusammen mit Hund Bitzer auf den Weg, um den Bauern zu retten. Eine ganze Schafsherde in der Grosstadt? Dies bleibt dem ortsansässigen Tierfänger natürlich nicht lange vorenthalten. Wird Shaun alles wieder geradebiegen können, oder endet er im schlimmsten Fall im Tierheim? Damit sind die Weichen für ein heldenhaftes Abenteuer gestellt…

Wir kennen Shaun das Schaf als eine mittels Stop-Motion animierte britisch-deutsche Fernsehserie von Aardman Animations. Endlich können wir Shaun auch im Kino schauen. Der Film ist eine Geschichte darüber, dass wir manchmal das Wichtigste im Leben vergessen: die Dinge, die wir haben, und die Menschen, die uns lieben, zu schätzen.

18:00 Uhr Vorstellung: ohne Pause

A Little Chaos
Ein feinsinniger und federleichter Film

Eine Frau soll die Gärten von Versailles bauen, die neuen, prunkvollen Aussenanlagen des exaltierten Sonnenkönigs? No way! Profilierte – natürlich männliche - Mitbewerber rümpfen die Nase, als tatsächlich die hübsche, eigensinnige Gärtnerin Sabine de Barra (Kate Winslet) auserkoren wird. Mit ihrem unkonventionellen Ansatz gelingt es ihr, André Le Nôtre (Matthias Schoenaerts), den führenden Landschaftsarchitekten Ludwig des XIV. zu überzeugen, der die Verantwortung für dieses Jahrhundertprojekt trägt. Die beiden werden zu einem professionellen Power-Paar, das die Gartenarchitektur revolutioniert - und das bald mehr als nur das königliche Grün miteinander verbindet. Doch eine schwere Schuld und eine eifersüchtige Hofdame drohen das zart aufkeimende Liebesglück zu sabotieren.

Mit „Die Gärtnerin von Versailles“ erweist sich Schauspielstar Alan Rickman als einfühlsamer und sehr unterhaltsamer Regisseur. Sein Film ist eine zarte romantische Komödie über eine starke Frau, die sich in der Männerwelt des französischen Hofes durchzusetzen weiss.

Mitreissender Musikfilm – nicht nur für Fans von Bruce Springsteen

1987 im von Margaret Thatcher regierten England: Javed, ein 16-jähriger britischer Junge pakistanischer Abstammung, lebt in der Stadt Luton. Sein Vater hat kürzlich seine Arbeit verloren. Auch die Skinheads in der Nachbarschaft erinnern ihn täglich an die schwierigen Zeiten, in denen er lebt. Was der junge Javed wirklich will, ist Schriftsteller zu werden, doch sein Vater heisst dies nicht gut. Als ihm ein Freund ein paar Bruce Springsteen-Kassetten leiht, verändert sich Javed, denn dessen Hymnen für die Arbeiterklasse ermutigen ihn, seine eigene Stimme als Schriftsteller zu finden. Durch die Musik von Bruce Springsteen findet er eine Möglichkeit sich auszudrücken.

Donnerstag, 19. September 2019
20.30 Uhr Ticket reservieren
Freitag, 20. September 2019
20.30 Uhr Ticket reservieren