Adaption des gleichnamigen Romans von Judith Kerr

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Anna ist gerade neun Jahre alt, als ihr Leben eine dramatische Wendung nimmt. Ihr Vater Arthur Kemper ist ein bekannter jüdischer Autor und schreibt auch Artikel gegen das Nazi-Regime. Aus Angst um das Wohlergehen seiner Familie flüchtet er über Prag in die Schweiz. Kurze Zeit später folgen Anna, ihre Mutter Dorothea und Bruder Max.

In Zürich lernen Anna und Max zum ersten Mal antisemitisches Verhalten ihrer Mitbürger kennen. Ausserdem wollen die so sehr auf Neutralität bedachten Schweizer Zeitungen keine Artikel von Vater Arthur drucken und das Geld wird langsam knapp. Die Eltern entscheiden eine weitere Reise anzutreten, nächstes Ziel ist Paris – hier haben die Kempers mit Sprachproblemen zu kämpfen und müssen sich weiterhin mit grossen Geldsorgen rumschlagen.

Ihre letzte Hoffnung ist eine weitere Reise zu Verwandten nach London. Die Kinder sollen allerdings erst einmal in Südfrankreich unterkommen, zum grossen Entsetzen von Anna, die keinesfalls von ihrer Familie getrennt werden will. Gelingt es der Familie, sich gemeinsam in Sicherheit zu bringen?

Berlin, 1933: Anna ist erst neun Jahre alt, als sich ihr Leben von Grund auf ändert. Um den Nazis zu entkommen, muss ihr Vater nach Zürich fliehen; seine Familie folgt ihm kurze Zeit später. Anna lässt alles zurück, auch ihr geliebtes rosa Stoffkaninchen, und muss sich in der Fremde einem neuen Leben voller Herausforderungen und Entbehrungen stellen. Doch auch in der neutralen Schweiz wird das Leben für die Familie irgendwann schwierig und so geht es weiter nach Paris und schliesslich nach London.

Regie:
Land:
Altersfreigabe:
6 Jahre
Spielzeit:
115 Min
Sprache:
D
Donnerstag, 06. Februar 2020
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