Unser Programm im Früh-Herbst

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Wenn indisches Curry auf französische Haute-Cuisine trifft...

Seine früheste Erinnerung ist der Duft von scharfem Curry. Als Hassan Haji über einem turbulenten Imbissladen in Bombay das Licht der Welt erblickt, ahnt niemand, welch grosses Talent in ihm schlummert. Erst Tausende Kilometer entfernt, in einem verschlafenen französischen Dorf, entdeckt der Junge seine Leidenschaft für die hohe Kunst des Kochens – und gerät mitten hinein in eine handfeste Restaurantfehde: Seiner indischen Grossfamilie und ihrem lebhaften Lokal schlägt die offene Verachtung der alteingesessenen Madame Mallory entgegen, die genau gegenüber einen sternedekorierten Gourmettempel führt.

Dieser charmante kulinarische Film steckt voller Düfte und Gewürze und ist eine Liebeserklärung an die Heimat, die Familie und den einfachen, unverfälschten Geschmack.

Donnerstag, 02. Oktober 2014
20.30 Uhr Ticket reservieren
Eine Culture-Clash-Komödie erster Güte

Claude und Marie Verneuil sind ein wohlhabendes, leicht konservatives, katholisches Ehepaar in der französischen Provinz und haben vier attraktive junge Töchter. Die Verneuils können sich nichts Schöneres für ihre Töchter vorstellen, als dass diese von ebenso attraktiven, französischen, christlichen Männern geehelicht werden. Als drei ihrer Töchter sich aber mit einem Chinesen, einem Muslim und einem Juden verloben, hängt der familiäre Haussegen schief. Claude und Marie geben ihre Töchter aber nicht so einfach auf und nutzen die die Hochzeitsvorbereitungen, um die Beziehungen ihrer Töchter zu sabotieren.

Die Multikulti-Komödie um ein Paar, dessen vier Töchter alle Männer aus anderen Kulturkreisen heiraten, hat in Frankreich schon 12 Millionen Kinobesucher begeistert! Der erfolgreichste Film des Jahres in der Westschweiz.

Donnerstag, 09. Oktober 2014
20.30 Uhr Ticket reservieren
Eine Delikatesse, auch als Kinofilm

Liebe geht durch den Magen, doch selten entfaltete Essen eine derart erotische Wirkung wie in der Romanadaption „Der Koch“. Der auf einem Buch von Martin Suter basierende Film erzählt die Geschichte des äusserst talentierten Sri-lankischen Kochs Maravan. Er lebt als Asylbewerber in der Schweiz und arbeitet als Hilfskraft in einem Züricher Sternelokal – allerdings tief unter seinem Niveau. Denn Maravan ist ein begnadeter, leidenschaftlicher Koch welcher vor Jahren durch seine Grosstante in die Kunst der aphrodisierenden Küche eingeweiht wurde. So gründet er nach seinem Rauswurf einen Cateringservice der besonderen Art - ‚Love Food’. Maravan verkocht fortan die Potenzprobleme der Züricher Hochfinanz, erlauscht dabei immer drastischere Indiskretionen über Waffenschieberei und Bankenkrise und gerät trotz Liebesmenus in Teufels Küche.

Die sinnlich-unterhaltsame Literatur-Verfilmung ist ein wahrlich sündiges Vergnügen – ein Werk voller ayurvedisch-aphrodisischer Küchen-Zauberei mit traumhaft schönen Bildern.

Donnerstag, 16. Oktober 2014
20.30 Uhr Ticket reservieren
Höchst französisch, mit Sex und einer tragischen Liebesverwicklung

Ein Mann und eine Frau lieben sich heimlich in einem Zimmer. Sie begehren einander, verlangen einander, beissen einander bisweilen. Süsse flüchtige Momente in der Abenddämmerung. Zumindest ist es das, wofür der Mann sie hielt. Doch nun während der polizeilichen Ermittlungen und im Gerichtssaal da fehlen ihm die Worte. Was ist geschehen? Wofür ist er angeklagt?

Der Schauspieler und Regisseur Mathieu Amalric adaptiert den aufregenden Kriminalroman „La chambre bleue“ von Georges Simenon. Und geht der Frage nach wie anders das Leben ist, wenn man es lebt und wenn man es im Nachhinein zerpflückt. Der Film ist zum einen eine traditionelle Ermittlungsgeschichte um Ehebruch in der Provinz, Leidenschaft und kleinbürgerliche Geheimnisse. Zum anderen ist er ein Stück filmischer Modernismus, das seine zeitlichen Abschnitte in eine Staccato-Erzählung verschachtelt.

Donnerstag, 23. Oktober 2014
20.30 Uhr Ticket reservieren
Liebe ist kein Verbrechen

An vielen internationalen Filmfestivals preisgekrönt und lange erwartet. Die wunderschöne und vielschichtige Hommage an ein wichtiges, jedoch beklemmendes Kapitel der Zürcher Geschichte: die geheime Zeitschrift ‚Der Kreis‘ war jahrzehntelang Brennpunkt der internationalen Schwulenbewegung. Neben dem dreisprachigen Magazin organisierten die Herausgeber jährlich auch mehrere extravagante Männerbälle im heutigen Theater Neumarkt. Dort lernen sich in den 50er-Jahren der schüchterne Französischlehrer Ernst Ostertag den Frisör und Varieté-Künstler Röbi Rapp kennen. Zusammen erleben sie die Blütezeit dieser Untergrundorganisation welche europaweit als Wegbereiter der homosexuellen Emanzipation gilt. Homosexualität wurde in der Schweiz bereits 1943 entkriminalisiert und auch die Herausgeber von Der Kreis wurden von der Polizei in Ruhe gelassen. Als jedoch in den 60er Jahren eine Reihe Morde im Schwulenmilieu die Stadt erschüttert liefern diese der Polizei einen Grund harte Kontrollen durchzuführen. Schwule werden öffentlich bis auf die Haut gefilzt und die Personalien von allen Teilnehmern der Bälle eingefordert - Das Leben schreibt eben immer noch die dramatischsten Geschichten.

Ein spannender und äusserst berührender Film einer eindrücklichen Liebesgeschichte, die seit über fünfzig Jahren andauert. Ein wichtiges Stück Schweizer Gesellschaftsgeschichte, welches Sie auf keinen Fall verpassen sollten.

Der Regisseur Stefan Haupt ist nach der 20:30-Vorstellung persönlich im Kino anwesend um Fragen zu beantworten.

Donnerstag, 30. Oktober 2014
18.00 Uhr Ticket reservieren
Donnerstag, 30. Oktober 2014
20.30 Uhr Ticket reservieren

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